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18.11.2014

298.439 bayerische Bürger im Widerstand gegen die SÜD - OST Trasse/Korridor D

Ein riesen Erfolg für die Bürgerbewegung in Bayern im Kampf gegen die geplante Süd- Ost Trasse mit derzeit 298.439 Unterstützer aus den Bürgerreihen, welche gegen die MONSTERstromtrasse SÜD- OST und dem Monopolismus der Stromkonzernen und Netzbetreiber den Kampf ansagen und sich ganz klar für eine dezentrale, unabhängige und ökologisch sinnvolle Stromerzeugung aussprechen.
Die Wertschöpfung und Nachhaltigkeit für unser Land, welche nun durch vernünftige politische Entscheidungen entschieden beeinflusst wird, ist der wesentliche Baustein, damit die Zukunft von uns und unseren Kindern in die richtige und sichere Richtung geht.

Daher überreichen beim derzeit stattfindenden Bayerischen EnergieDialog im Bayerischen Staatsministerium in München stellvertretend für die 298.439 Bürger die 6 Sprecher des Aktionsbündnis gegen die Süd- Ost Trasse diesen Scheck an unsere Staatsministerin Frau Ilse Aigner.

 

 

12.11.2014

MIKROENTLADUNGEN (KORONARENTLADUNGEN) AN DEN HGÜ-LEITUNGEN GEFÄHRDEN UNSERE GESUNDHEIT

An den Leiterseilen der HGÜ kommt es wegen der dort herrschenden hohen elektrischen Feldstärke zu Mikroentladungen (Koronarentladungen) und zur Ionisation der Luft.
Bei den Gleichstromleitungen entsteht an den Leitern eine größere Raumladungswolke geladener Teilchen (z. B. Ionen) als bei den bisherigen Wechselstromleitungen. 
Diese Raumladungswolke enthält als Folge der Koronarentladung an den Leiterseilen Ozon und Stickoxide.

Gesundheitliche Wirkung von Ozon Das Umweltbundesamt schreibt auf seiner Homepage über die Gesundheitsrisiken von Ozon (www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/ozon):
„Die gesundheitliche Wirkung von Ozon besteht in einer verminderten Lungenfunktion, entzündliche Reaktionen der Atemwege und Atemwegsbeschwerden. Da Ozon sehr reaktionsfreudig (reaktiv) ist, liegt die Vermutung nahe, dass es krebserregend sein könnte.“ Laut Prof. Andreas Wahner, Atmosphären- und Klimaforscher am Forschungszentrum Jülich, wird die Gesundheit durch eine Dauerbelastung bei einer leicht erhöhten Ozonkonzentration mehr geschädigt als wenn man eine sehr hohe Konzentration an wenigen Tagen einatmet.

Gesundheitliche Wirkung von Stickoxid Stickoxid ist ein Sammelbegriff für Verbindungen aus Stickstoff und Sauerstoff. Stickstoffdioxid als Hauptkomponente der Stickoxide ist ein Reizgas. Es gelangt genauso wie Ozon bis in die Lungenalveolen. Es kann dort Zellschäden auslösen und entzündliche Prozesse verursachen. Außerdem führt Stickstoffdioxid zu einer Überempfindlichkeit der Bronchien. Diese Überempfindlichkeit gilt als Risikofaktor für allergische Atemwegserkrankungen und steht in Zusammenhang mit Entzündungen und Schädigung von Lungengewebe.

Da sich die Raumladungswolke durch Windverfrachtungen über eine größere Strecke verbreiten kann, sind von der erhöhten Ozon- und Stickoxidbelastung auch Bürger betroffen, die nicht in unmittelbarer Nähe der geplanten Stromtrasse wohnen.

 

von: Karin Stahl, Baubiologin IBN

 

 

06.11.2014

Zeitungsartikel der RHV

Kann der Strom nicht vor Ort produziert werden?

Trotz Änderung: Kommunen lehnen die geplante Gleichstromtrasse weiterhin ab — „Es fehlt eine Bestandsaufnahme“ - 05.11.2014 19:03 Uhr

 

Solidarität ist wichtig: Landkreis-Bürger und -Bürgermeister hatten bereits im März gemeinsam gegen die Gleichstromtrasse protestiert. © Andrea Stritzke

 

Den Protest jetzt einstellen? Das werden die Gegner der Gleichstromtrasse Süd-Ost ganz sicher nicht. Warum auch. „Es hat sich doch nichts geändert“, sagt Hilpoltsteins Bürgermeister Markus Mahl. Der Netzbetreiber habe die Trasse lediglich verlängert und könne nun sagen, dass kein Braunkohlestrom, sondern regenerative Energie transportiert werde, „wir aber sagen, dass die Trasse gar nicht notwendig ist“. Weil nämlich die regenerative Energie auch hier in Bayern erzeugt, neue Speicherkapazitäten genutzt und auch viel mehr Strom eingespart werden könnte.

Wie bereits berichtet, halten die Netzbetreiber trotz aller Kritik an ihren Stromtrassenplänen fest. Der Grund: Im Nordosten komme es dank Windleistung und Photovoltaikanlagen „zu einer Überdeckung des eigenen Bedarfs“, im Süden dagegen fehle durch das geplante Abschalten der Kernkraftwerke Strom, heißt es in dem am Dienstag vorgelegten Netzentwicklungsplan.

Dass im industriereichen Bayern Bedarf an Energie herrscht, ist auch unbestritten. Doch wie groß ist dieser Bedarf eigentlich? Und was davon könnte vor Ort produziert werden? Das sind die Fragen, die auch Landrat Herbert Eckstein, nach eigener Aussage ein „Freund regionaler Versorgungsstrukturen“ umtreiben, „und auf die es bislang keine Antworten gibt“. An seiner Resolution gegen die Pläne von Netzbetreiber Amprion will der Landkreis daher auf alle Fälle festhalten. Darin wurden schon vor Monaten die Pläne einschließlich möglicher Alternativtrassen „vollumfänglich abgelehnt“ und Amprion stattdessen aufgefordert, von einer Antragstellung bei der Bundesnetzagentur abzusehen. Kritisiert wurde zudem die mangelnde Transparenz, an der sich für Landrat Eckstein auch jetzt immer noch nichts geändert hat. Wie hier so ein komplexes Thema vermittelt werde, „ist einfach dilettantisch“.

Die betroffenen Kommunen selbst werden ihren Widerstand nicht aufgeben. Das versichert auch Uwe Raab, Sprecher der inzwischen mehr als 60 Kommunen umfassenden Initiative entlang der Süd-Ost-Trasse und Bürgermeister von Pegnitz. Er bringt zunächst einmal Licht in die Verwirrung, die eine auf einigen Internet-Seiten verbreitete Karte über die geplanten Stromtrassen ausgelöst hat. Aus den sehr schematisch gehalten Routen konnte man alles mögliche herauslesen, nur keine exakten Korridore. Die Firma Amprion, die mit der Darstellung ihre Beschreibung des geplanten Projektes illustrierte, hatte einfach einen sehr dicken Strich zwischen Anfang und Endpunkt der Stromleitungen gezogen.

Stand der Dinge ist, dass die Betreiber den zweiten Entwurf am Dienstag der Bundesnetzagentur übermittelt haben. Der Startpunkt wurde nach Norden (Wolmirstedt), der Endpunkt nach Grundremmingen verschoben. Die Trassen werden erst im Genehmigungsverfahren festgelegt.

Dem Land Bayern wurden drei Monate Zeit für einen Dialog unter Federführung der bayerischen Energieministerin Ilse Aigner eingeräumt, der am Montag begann und in dem unter anderem geprüft wird, wo und welche Energiequellen im Freistaat eingespeist werden können.

Eigenes Gutachten

„Eine Farce“, wie Uwe Raab urteilt, der beim ersten Treffen dabei war: „Das kommt zu spät und die Zeit ist viel zu kurz. Es wurden bisher lediglich Statements der verschiedenen Lager abgegeben. Es wird aber immer deutlicher, dass uns eine Bestandsaufnahme fehlt.“ Da ist er sich mit Herbert Eckstein einig. Die zusammengeschlossenen Kommunen wollen jedenfalls jetzt selbst ein Gutachten in Auftrag geben. 

BEATE WINDISCH UND PAUL GÖTZ

 

 

04.11.2014

Der 2. Entwurf des Netzentwicklungsplanes ist veröffentlicht.

Hier findet ihr alles weitere:   netzentwicklungsplan, 2. entwurf

Der Startpunkt wurde von Bad Lauchstädt nach Wolmirstedt, ebenfalls in Sachsen Anhalt, verlegt und der Endpunkt von Meitingen nach Gundremmingen.

 

 

03.11.2014            

Der Energiedialog als schlechte Komödie für die Bürgerinitiativen

 

Ergebnissoffen, Fair und Transparenz waren die Begrüßungsworte zum Auftakt des Bayerischen Energiegipfels, der am 03.11.2014 in der Bayerischen Staatskanzlei in München stattfand.

 

Die Auftaktrede von Ilse Aigner zum Warum Energiedialog?

- Politik nicht gegen Bürger machen

- Weitere persönliche Gespräche und Dialoge mit den Bürgern

- Bezahlbare, sichere und saubere Energieversorgung gewährleisten

 

Morgen, 4.11., wird der 2. Entwurf des NEP 2014 veröffentlicht und beide bayerischen MONSTERstromtrassen sind enthalten.

Mit Sigmar Gabriel wurde besprochen, dass die Ergebnisse dieses Energiedialogs auch in die Entscheidungsfindung mit einfließen.

Der Energiedialog soll ergebnisoffen, fair und transparent sein. Jedes Argument soll ernst genommen werden.

- Arbeitsgruppen: jede soll aus ca. 25 Personen bestehen und ausgewogen nach Interessengruppen besetzt sein

- nächste Plenumsitzung am 18.12.2014

- am 02.02.2015 Schlussveranstaltung im Plenum mit Ergebnispräsentation der AGs

Versorgungssicherheit in Bayern (AKW Abschaltung Grafenrheinfeld Mai 2015, Ende 2021 gehen die letzen AKWs vom Netz, HGÜ-Trassen werden frühestens 2022 fertig), Lexi Hartmann zitiert: "es geht auch ohne Trassen"; NOVA-Prinzip in frage gestellt; Panikmache mit Blackout wird von den großen Energiekonzernen schon seit 40 Jahren betrieben;

Fazit: "Wir stellen jetzt die Weichen ob wir weiterhin eine zentralistische Monopolstellung der Großkonzerne oder eine dezentrale Energiewende mit Bürgerbeteiligung wollen."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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